Einblicke //

Next please!

– Auf Neun folgt Zehn! Ja! Du hast richtig gehört, auch nächstes Jahr wird es wieder ein neues VISUELL Kalender­buch geben und zwar tat­sächlich schon unser zehntes — wie die Zeit ver­fliegt… Wie es ent­steht fragst du dich?

Wer sind wir? Wie arbeiten wir? Was macht VISUELL aus? All das reflektieren und ar­beiten wir heraus. Einer der, wenn nicht sogar „DER“ wichtigste Schritt bei unserem Vor­gehen. Denn erst dann legen wir mit dem Brain­storming los und lassen unseren Ideen freien Lauf. Regeln zu brechen, frecher und freier zu gestalten, das ist der An­sporn. Mit jeder Idee, jedem Ver­werfen, An­passen und Ändern entsteht Stück für Stück ein immer konkreteres Bild, unser Gesamtkonzept. Ein Gesamt­konzept, was ist das eig­entlich? Weit ge­fehlt, wenn man glaubt es handle sich dabei nur um das Aus­sehen. Nein – ganz und gar nicht! Viel­mehr ist es das Zusammen­spiel, die Harmonie und das Gleich­gewicht zwischen dem Kern­gedanken, dem Layout und vor allem dem Text und der Typografie. Wenn man sich das mal so über­legt, eine ganze Menge.

Aber was bringt all das ohne das richtige Material? Neben dem Sehen ist auch das Fühlen nicht zu vernach­lässigen. So ist für uns auch die Wahl des richtigen Papiers wichtig. Soll es glatt oder rau sein, eher creme­farben oder doch rein­weiß? Aus welchem Material soll das Cover gefertigt werden? Fragen über Fragen, die alle danach rufen von uns be­antwortet zu werden. Daher haben wir uns nicht nur in Sachen Papier­auswahl beraten lassen, sondern haben uns auch auf­gemacht zur Buch­binderei „Bindewerk“ in Prien am Chiemsee. Wo sonst kann man besser be­raten werden als beim Fach­mann?

Egal ob Mappen, Blöcke, Kalender oder Notiz­bücher, alle sind hand­gefertigt und damit echte Unikate. Es gibt vielseitige bunte Muster und die Cover sind nicht nur aus Papier, Leder oder Filz, sondern manchmal sogar aus Holz. In der Werk­statt, neben den Falz- und Klebe­maschinen, stapeln sich an­gefertigte Notiz­bücher von klein bis groß. Wirklich be­eindruckend!

Gerade feilen und tüfteln wir noch, bevor das Kalender­buch zur Druckerei und Buch­binderei ge­geben wird. Erst wenn wir es in den Händen halten, darf auf­geatmet werden und dann bleibt nicht mehr zu sagen als: „Sei gespannt und lass dich überraschen!“