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ACTAHA

ACTAHA – was auf russisch ganz simpel Haupt­stadt bedeutet – war das Ziel unserer dies­jährigen Weiter­bildung. Astana, die Haupt­stadt Kasach­stans, liegt ca. 5.100 Kilo­meter östlich von Stutt­gart.

Die Stadt in mitten der kasach­ischen Steppe wurde erst 1997 zur Haupt­stadt ernannt. Mit knapp 900.000 Ein­wohnern ist die Stadt stän­dig am wach­sen. Wie Pil­ze schie­ßen an jeder Straßen­kreuzung Wolken­kratzer aus dem Boden in den Himmel.

Los ging’s mitt­wochs. Von Stutt­gart über Frank­furt ging es Non-­Stop nach Astana. An­ge­kommen am Donner­stag­morgen mach­ten wir uns erst­mal auf die Suche nach einem Café um zu früh­stücken. Davor brach­ten wir unser Ge­päck in das sehr ein­fach ge­haltene aber sau­bere Hostel. Direkt da­nach ging es zu un­serem eigent­lichen Grund der weiten Rei­se – die Expo oder auch bekannt als Welt­aus­stellung. Das Thema der Aus­stellung war „Future Energy“, alles drehte sich darum, wie wir unsere Zu­kunft ver­ändern und ge­stalten müssen, um den Klima­wandel ein­zu­schränken und den stetigen Energie­hunger zu drosseln. Das Ge­lände der Expo wurde extra hierfür erschlossen. In der Mitte steht die über 100 Meter hohe Kugel aus Glas, in dem sich das Gast­geberland von seiner Hightech-­Seite zeigt. Auch alle anderen Länder zeigten in fas­zinierenden Pavillons, wie sie in Zu­kunft mit dem Thema Energie um­gehen. So in­formier­ten wir uns 2 volle Tage und konnten uns inspi­rieren lassen und viele neuen Ideen sammeln. Die ganzen Shows, Projektionen und die Archi­tek­tur waren für uns alle High­lights, die wir viel­leicht im Bereich Szeno­grafie ein­arbeiten können.

Am Tag 3 wurden wir von einer sehr freund­lichen jungen Dame 7 Stunden durch die kom­plette Haupt­stadt geführt. Vorbei an Prunk­bauten erfuhren wir alles über die mo­derne Stadt. Die Mischung von rus­sischen, asia­tischen und europä­ischen Ein­flüssen be­geisterte uns alle. Von der größten Moschee Zentral­asiens bis zur futu­ristischen Archi­tektur vom eng­lischen Star­architekten Norman Foster konnten wir alles be­staunen. Auch kuli­narisch ließen wir nichts aus und wurden in ein tradi­tionelles, kasach­isches Res­taurant inmitten der Haupt­stadt geführt. Von hier aus ließ sich die ganzen Größe der Stadt erahnen.

Leider war die Weiter­bildung viel zu schnell zu Ende, des­wegen ging es sonn­tags schon wieder an den Flug­hafen und nach knapp 6 Stunden Flug waren wir wieder in Frank­furt.

Nun können wir uns, voll­getankt mit frischen Ein­drücken, als Team wieder zu­sammen in neue Projekte stürzen.