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VISUELL Szenografie: Escape-Ausstellung: Besucher stehen im blauen Zeitzug auf dem Weg ins Jahr 2030
Projekt

Escape-Ausstellung: Stuttgart in der verlorenen Zeit

AuftraggebendeStadtPalais – Museum für Stuttgart
OrtStuttgart
Jahr2020
LeistungKonzeption, Design und Realisierung inkl.  
der Medien­stationen 
VISUELL Szenografie: Escape-Ausstellung: Im Raum der Sumpflandschaften befinden sich zwei RFID-Tische, auf denen man Rätsel lösen kann
VISUELL Szenografie: Escape-Ausstellung: Ein Besucher hält das hölzerne Zeitreiseticket in der Hand, mithilfe dessen die Rätsel gelöst werden
VISUELL Szenografie: Video zu die erste Escape-Ausstellung der Welt im StadtPalais Stuttgart – Museum für Stuttgart

Das StadtPalais – Museum für Stuttgart ist ein Stadt­museum der besonderen Art. Man hat den Eindruck, es erfindet sich immer wieder neu. Denn das StadtPalais bietet die unter­schiedlichsten Formate an, um Stuttgart und dessen Geschichte kennen­zulernen. Mit der Escape-Ausstellung „Stuttgart in der verlorenen Zeit“ wagt es sich an ein weiteres ungewöhn­liches Format, das es in dieser Form noch nie im Museum gab.
Die Escape-Ausstellung soll die Besucher:innen für die Stadt­geschichte Stuttgarts sensibilisieren und sie erlebbar machen. Das Konzept des Escape-Rooms soll dabei nicht nur in die Ausstellung integriert, sondern auch mit dieser verbunden werden.
90 Minuten. Die Länge eines Fußball­spiels. In dieser kurzen Zeit wollen wir die Besucher:innen davon überzeugen, dass Geschichte nicht trocken und schwarz­weiß sein muss. Vielmehr kann diese bunt und viel­seitig sein und sogar Spaß machen. Wir wollen unser Publikum entführen und auf eine spannende Reise quer durch die Vergangen­heit und bis in die Zukunft mitnehmen. Im Mittel­punkt steht die Vermittlung der Botschaft der Selbst­wirksamkeit: Selbst die kleinsten Dinge können die Welt verändern! Der Schmetterlings­effekt besagt, dass bereits der sanfte Flügel­schlag eines Schmetterlings einen Tornado auslösen kann.
Das Rathaus im Jahr 1744, der Markt­platz im Jahr 1312 und eine Sumpf­landschaft im Jahr 950 – zu diesen Stationen gelangen die Besucher:innen mit einem futuristischen, 16 Meter langen Zeitreise-Zug, der mitten im StadtPalais stehen soll. Doch wie sah es dort damals aus? Die Kulissen entstehen in enger Zusammen­arbeit mit den Historiker:innen vom StadtPalais, denn natürlich muss alles authentisch und historisch korrekt sein. Zusätzlich holen wir uns einen Bühnen­bildner mit ins Boot, der uns mit Rat und Tat zur Seite steht. Eine Rutsche bringt die Besucher:innen wieder zurück in die Gegenwart – definitiv ein Highlight für Groß und Klein.
Wir schreiben Rätsel und entwickeln ein Tipp­system. Die Rätsel werden an den sechseckigen, interaktiven Spiel­tischen gelöst, die durch ein RFID Zeitreise-Ticket aktiviert werden. Und auch der Tipp­geber funktioniert mittels RFID Tech­nologie. Neben Zeitreise-Ticket und Tipp­geber finden die Besucher:innen weitere Gadgets in ihrem Zeitreise-Beutel. Mithilfe dieser Gadgets können sie die Rätsel lösen. Um Unsichtbares sichtbar zu machen, arbeiten wir mit UV-Farbe und Schwarzlicht.
Wir hauchen den Charakteren Leben ein, welche die Besucher:innen auf ihrer Reise durch Raum und Zeit begleiten. In einem Kölner Ton­studio treffen wir uns mit Meike Rosenplänter und Markus Dichmann vom Deutschland­funk Nova. Dort nehmen wir die von uns geschriebenen Sprecher­texte auf.
Durch den Einsatz verschiedener Medien schärfen wir die Aufmerksamkeit unseres Publikums. Außerdem sprechen wir in den verschiedenen Rätsel­räumen unterschiedliche Sinne an.
Natürlich soll die Öffentlichkeit von der Escape-Ausstellung erfahren. Wir entwickeln ein Corporate Design für das Marketing im Print- und Online­bereich. Wir gestalten Plakate und Banner für verschiedene Einsatz­zwecke, einen Flyer sowie Grafiken und Animationen für den Auftritt im Web und in den Social Media Kanälen.
Die Eröffnung der Escape-Ausstellung ist ein voller Erfolg. Wir blicken in strahlende Gesichter und sind einen Tag später auf der Titel­seite der Stuttgarter Zeitung vertreten.

VISUELL Szenografie: Escape-Ausstellung: Mithilfe einer Rutsche kommt man in die Gegenwart zurück

„VISUELL hat unglaublich viele Ideen gehabt und wenn ich Ideen einbringen wollte, wurden diese gern aufgenommen. Man hat ja immer gewisse Vorstellungen, wie es werden soll, aber diese sind dann meistens von VISUELL nochmal deutlich übertroffen worden.“

Martin Seeburg, 
Museums­pädagoge und Co-Kurator,
StadtPalais – Museum für Stuttgart

VISUELL Szenografie: Escape-Ausstellung: Lageplan der AusstellungVISUELL Szenografie: Escape-Ausstellung: Besucher bestaunen die AusstellungVISUELL Szenografie: Escape-Ausstellung: Durch den Einsatz von Schwarzlicht können zwei Besucher Details auf einer blauen Wand erkennenVISUELL Szenografie: Escape-Ausstellung: Eine Besucherin löst mithilfe einer Schwarzlicht-Taschenlampe ein RätselVISUELL Szenografie: Escape-Ausstellung: Besucher gibt eine Lösung des Rätsels in einen Monitor einVISUELL Szenografie: Escape-Ausstellung: Im Raum des Barocks befinden sich zwei RFID-Tische, auf denen man Rätsel lösen kannVISUELL Szenografie: Escape-Ausstellung: Das VISUELL-Team steht um einen RFID-Tisch und löst das RätselVISUELL Szenografie: Escape-Ausstellung: Im Raum der Sumpflandschaften befinden sich zwei RFID-Tische, auf denen man Rätsel lösen kannVISUELL Szenografie: Escape-Ausstellung: Am Ende der Ausstellung kann man auf einer Kreidewand eine Nachricht hinterlassen